Telefonanlagen als Vermittlungseinrichtung

  Telefonanlagen stellen eine Vermittlungseinrichtung für mehrere Endgeräte, wie beispielsweise Faxgeräte, Anrufbeantworter oder Telefone dar. Der Anschluss kann über unterschiedliche Systeme erfolgen.

Historische Telefonanlage mit Kabeln und Telefonhörer

Analoger Anschluss

Die Übertragung erfolgt hierbei über zwei Kupferadern in beide Richtungen. Pro Leitung kann lediglich ein Gespräch stattfinden. Somit erhalten Sie als Kunde genau eine Rufnummer.  

 

Digitaler Anschluss ( ISDN)

Bei dem digitalen Anschluss – auch ISDN genannt – existieren zwei B-Kanäle und 1 D-Kanal. Die B-Kanäle sind für die Nutzdaten wie Sprache, Datenverbindungen, Fax etc. zuständig. Der D-Kanal dient der Zeichengabe, wie z.B. dem Verbindungsauf- und -abbau sowie der Kommunikationssteuerung. 

Eine spezielle Form des digitalen Anschlusses ist der Primärmultiplex-Anschluss. Dieser ist eine Kombination von bis zu 30 B-Kanälen mit einem D-Kanal. Somit erfolgt die Übertragung auf 4 Adern (2 x Senden und 2 x Empfangen). Einfach gesagt: mit ISDN sind höhere Datenübertragungsraten möglich. Außerdem können bis zu zehn Rufnummern vergeben werden. 

Da der ISDN-Anschluss zunehmend an Bedeutung verliert, werden viele Anbieter in den nächsten Jahren eine komplette Umstellung auf VoIP vollziehen.

 


 

Die Zukunft mit Voice over IP (VoIP)

Voice over IP (kurz VoIP) bezeichnet die immer beliebter werdende Internet-Telefonie. Hierbei werden alle Informationen,  auch das gesprochene Wort, über das Computernetzwerk übertragen. Neben speziellen IP-Telefonen können auch herkömmliche Telefone angerufen werden. Einen großen Vorteil des Systems von VoIP stellt beispielsweise der Kostensenkungsfaktor dar.